Surf’n’turf – Wasser & Land

Wenn das Filet mit der Garnele tanzt
Berechnet für4 Portionen

Die Verbindung von edlen Meeresfrüchten und nicht minder hochwertigem Filet hat in den USA eine lange Steakhouse-Tradition. Vor allem an der mit großen Hummer-Fangquoten gesegneten Ostküste bestellte man Ende der 1960er Jahren gerne diese Verbindung aus den beiden teuersten Komponenten der Speisekarte – nach dem Krieg herrschte auch in Amerika Wirtschafts­wunder-Aufbruch­stimmung. Der Name Surf’n’turf stammt von der Welle des Surfers und der Erde (oder dem Gras), auf der das Rind steht. In Australien ist dieses Speiseprinzip mit reef and beef ähnlich tituliert, aber wie in den meisten Teilen der Welt mit Garnelen zubereitet. Es finden sich unzählige Varianten, die zum Beispiel Schweinefilets mit geröstetem Pulpo oder Kalbsfilets mit Jakobsmuscheln verbinden. In jedem Fall aber garantiert Surf'n'turf maximale Gaumenfreuden.

 2 TL Meersalz
 8 große Wildwassergarnelen, geschält, mit Schwanzflosse
 3 EL Olivenöl
 25 g Butter
 Pfeffer aus der Mühle
 50 ml sehr trockener Sherry
 4 dünne Scheiben Knoblauchbutter
 Zitronensaft
 Feine Parmesanspäne zum Garnieren
1

Surf’n’turf mit Schweinefilet wird in der Gastronomie meist mit Bacon bardiert, weil dieses Fleisch beim Anbraten rasch an Saftigkeit verliert. Das ist bei Rinderfilet-Medaillons natürlich nicht nötig – vor allem, wenn sie die Excellenz des ALBERS Shop mitbringen.

2

Backofen auf 150 °C (keine Umluft) vorheizen. Medaillons ringsherum mit Meersalz einreiben, etwas Salz für die Garnelen aufheben.

3

Öl und Butter in schwerer Pfanne erhitzen, Fleisch bei nicht zu starker Hitze ringsherum (auch auf den Flanken) braten, bis es eine Kerntemperatur von 50 °C erreicht hat.

4

Medaillons pfeffern, auf einem Teller in den Ofen stellen und auf gewünschten Gargrad bringen.

5

In der Zwischenzeit im heißen Bratfett die Garnelen glasig braten, salzen und pfeffern.

6

Mit Sherry ablöschen, einkochen und den Bodensatz der Pfanne lösen.

7

Medaillons auf vier vorgeheizte Teller verteilen, je eine Scheibe Knoblauchbutter und zwei Garnelen aufsetzen, mit der Bratflüssigkeit übergießen und mit etwas Zitronensaft abschmecken. Nach Belieben mit Parmesanspänen dekorieren. Dazu passen Kartoffel-Wedges oder Knoblauchbrot.

 
 
Geschrieben vonPeter Wagner

Peter Wagner arbeitet als Food-Journalist mit Schwerpunkt Fleisch in Hamburg und Palma de Mallorca für Fachmagazine wie BEEF! und Buchverlage (z.B. TEUBNER). Von ihm stammen Standardwerke wie Das große Buch vom Fleisch und seine Steak-Diät Corona-Speck weg!

Zutaten

 2 TL Meersalz
 8 große Wildwassergarnelen, geschält, mit Schwanzflosse
 3 EL Olivenöl
 25 g Butter
 Pfeffer aus der Mühle
 50 ml sehr trockener Sherry
 4 dünne Scheiben Knoblauchbutter
 Zitronensaft
 Feine Parmesanspäne zum Garnieren

Anleitung

1

Surf’n’turf mit Schweinefilet wird in der Gastronomie meist mit Bacon bardiert, weil dieses Fleisch beim Anbraten rasch an Saftigkeit verliert. Das ist bei Rinderfilet-Medaillons natürlich nicht nötig – vor allem, wenn sie die Excellenz des ALBERS Shop mitbringen.

2

Backofen auf 150 °C (keine Umluft) vorheizen. Medaillons ringsherum mit Meersalz einreiben, etwas Salz für die Garnelen aufheben.

3

Öl und Butter in schwerer Pfanne erhitzen, Fleisch bei nicht zu starker Hitze ringsherum (auch auf den Flanken) braten, bis es eine Kerntemperatur von 50 °C erreicht hat.

4

Medaillons pfeffern, auf einem Teller in den Ofen stellen und auf gewünschten Gargrad bringen.

5

In der Zwischenzeit im heißen Bratfett die Garnelen glasig braten, salzen und pfeffern.

6

Mit Sherry ablöschen, einkochen und den Bodensatz der Pfanne lösen.

7

Medaillons auf vier vorgeheizte Teller verteilen, je eine Scheibe Knoblauchbutter und zwei Garnelen aufsetzen, mit der Bratflüssigkeit übergießen und mit etwas Zitronensaft abschmecken. Nach Belieben mit Parmesanspänen dekorieren. Dazu passen Kartoffel-Wedges oder Knoblauchbrot.

Surf’n’turf – Wasser & Land
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