Shepherd’s Pie – Sahnehäubchen

Berechnet für4 Portionen

Unter den heimeligen Comfort foods ist dieser Hackfleischauflauf weltweit einer der bekanntesten und beliebtesten. Darüber, ob im Original Hackfleisch vom Lamm oder Rind verwendet wurde, gehen die Meinungen ebenso auseinander wie über die Frage, ob diesen »Fleischkuchen« in England oder Irland erfunden wurde. Wahrscheinlich ist beides richtig.

Auf jeden Fall entstand das Gericht mit dem dicken Kartoffeldeckel Ende des 18. Jahrhunderts als schmackhafte Verwertung von Resten aus anderen Mahlzeiten – oft aus dem Fleisch, das vom Sunday Roast am Wochenende übriggeblieben war. Und weil es als ehemaliges Armeleute-Essen vor allem in den Hütten des einfachen Volkes gekocht wurde, hieß die Speise zunächst Cottage Pie, im noch ärmeren Irland wegen des billigeren Hammelfleisches Shepherd’s Pie. Viel besser schmeckt es natürlich mit richtig hochwertigem Hackfleisch, zum Beispiel von den ALBERS-Burgerpattys vom original irischen Dry Aged Rind.

 750 g Kartoffeln
 50 g Butter
 200 g Sahne
 1 Prise Muskat
 2 EL Pflanzenöl
 2 Zwiebeln
 2 Knoblauchzehen
 250 g Möhrenwürfel
 200 ml Portwein
 1 EL Tomatenmark
 300 ml Rinderfond
 2 EL gehackter Majoran
 1 TL Paprikapulver
 150 g TK-Erbsen
 Salz, Pfeffer
1

Kartoffeln geschält in Salzwasser weichkochen.

2

Mit Butter und Sahne zu einem nicht zu glatten Püree stampfen, mit Salz und Muskat abschmecken.

3

Pattys auftauen, Fleisch mit zwei Gabeln bröselig auseinanderziehen und in einem Bräter im Öl bei mittlerer Temperatur anbraten.

4

Zwiebeln und Knoblauch häuten, klein würfeln und zusammen mit den Möhren zum Fleisch in den Bräter geben. 10 Min. mitbraten.

5

Tomatenmark einrühren. Mit Portwein ablöschen, einreduzieren, Fond angießen, gefrorene Erbsen, Paprika und Majoran unterheben und mit Deckel 15 Min. dünsten.

6

Backofen auf 180 °C Umluft vorheizen.

7

Fleisch mit Salz und Pfeffer abschmecken und im Bräter mit den Stampfkartoffeln bedecken.

8

30-40 Min. im Ofen backen, bis die Oberfläche goldbraun ist. Oft wird kurz zuvor zum Gratinieren noch etwas Cheddar-Käse aufgestreut, aber die sahnigen Kartoffeln bilden auch von selbst eine schöne Bratkruste.

 
 
Geschrieben vonPeter Wagner

Peter Wagner arbeitet als Food-Journalist mit Schwerpunkt Fleisch in Hamburg und Palma de Mallorca für Fachmagazine wie BEEF! und Buchverlage (z.B. TEUBNER). Von ihm stammen Standardwerke wie Das große Buch vom Fleisch und seine Steak-Diät Corona-Speck weg!

Zutaten

 750 g Kartoffeln
 50 g Butter
 200 g Sahne
 1 Prise Muskat
 2 EL Pflanzenöl
 2 Zwiebeln
 2 Knoblauchzehen
 250 g Möhrenwürfel
 200 ml Portwein
 1 EL Tomatenmark
 300 ml Rinderfond
 2 EL gehackter Majoran
 1 TL Paprikapulver
 150 g TK-Erbsen
 Salz, Pfeffer

Anleitung

1

Kartoffeln geschält in Salzwasser weichkochen.

2

Mit Butter und Sahne zu einem nicht zu glatten Püree stampfen, mit Salz und Muskat abschmecken.

3

Pattys auftauen, Fleisch mit zwei Gabeln bröselig auseinanderziehen und in einem Bräter im Öl bei mittlerer Temperatur anbraten.

4

Zwiebeln und Knoblauch häuten, klein würfeln und zusammen mit den Möhren zum Fleisch in den Bräter geben. 10 Min. mitbraten.

5

Tomatenmark einrühren. Mit Portwein ablöschen, einreduzieren, Fond angießen, gefrorene Erbsen, Paprika und Majoran unterheben und mit Deckel 15 Min. dünsten.

6

Backofen auf 180 °C Umluft vorheizen.

7

Fleisch mit Salz und Pfeffer abschmecken und im Bräter mit den Stampfkartoffeln bedecken.

8

30-40 Min. im Ofen backen, bis die Oberfläche goldbraun ist. Oft wird kurz zuvor zum Gratinieren noch etwas Cheddar-Käse aufgestreut, aber die sahnigen Kartoffeln bilden auch von selbst eine schöne Bratkruste.

Shepherd’s Pie – Sahnehäubchen
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