Die große ALBERS Steakschule – Lektion 26 | Was hat das Rinderleben mit meinem Steak zu tun?
Bewegung tut gut. Verbessern Haltung und Schlachtung das Steak?
 

Die große ALBERS Steakschule – Lektion 26
Was hat das Rinderleben mit meinem Steak zu tun?

Steaks sind immer Teil der Skelettmuskulatur. Tiere, die den meisten Teil ihres Lebens bis zum Schlachtalter von etwas unter zwei Jahren in Massentierhaltung im Stall standen und vorgemischtes Industriefutter gefressen haben, können beim besten Willen keine gut bewegten Muskeln aufbauen. Ihre Steaks werden zäh und trocken. In der Tierzucht spricht man vom „Erzeugungsverfahren", bei dem Haltungsart, Futter, Schlachtalter und Schlachtgewicht stimmen müssen, um beste Steaks zu bekommen.

 
 

Welche Haltung erzeugt die besten Steaks?

  Ribeye Steak

Das beste Fleisch kommt immer von Rindern, Schweinen oder Lämmern, die artgerecht und möglichst lange Zeit im Freien gelebt haben und bis auf eventuell ein paar Monate Endmast ihr Futter hauptsächlich auf Wiese und Weide gefunden haben. In dieser Zeit bilden sich prächtige, saftige Muskeln aus. Bei Rindern kommt oft noch eine letzte Mastphase mit energiereicherem Futter wie zu Beispiel Mais hinzu, in der die Muskulatur vor allem die für Steaks wichtige Marmorierung aufbaut.

 
 

Und welche Rolle spielt die Schlachtung?

Stress in den letzten Lebensstunden der Tiere lässt das Fleisch trocken und zäh werden. Der erhöhte Ausstoß von Adrenalin und Cortisol verbraucht so große Mengen der „Lebensenergie-Vorräte“ (ATP), dass sich im Fleisch später kaum mehr die für die Reifung unerlässliche Milchsäure bildet. Nur ein ruhiger und stressarmer Schlachtungsablauf, wie er bei allen ALBERS Fleischspezialitäten üblich ist, führt zu echten Weltklasse-Steaks.

 
 

Aus Theorie wird Praxis

Am besten diesen Tipp gleich mal mit einem ALBERS-Cut ausprobieren: Im vom Golfstrom verwöhnten, ozeanisch-milden Klima Irlands können die Rinder fast das ganze Jahr unter freiem Himmel grasen. Ihre natürliche Ernährung aus Gräsern und Kräutern verhilft ihrem Fleisch zu einzigartigem Geschmack und Textur. Unterstützt von dem einmaligen Dry Aging-Verfahren, machen diese Bedingungen Cuts wie das John Stone Ribeye Steak zu einem der besten Entrecôtes der Welt.

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