Die große ALBERS Steakschule – Lektion 30 | Gibt es »Prime«-Siegel auch für Steaks aus Deutschland?
Prime Time. Sollte man beim Steak auf Fleisch-Labels achten?
 

Die große ALBERS Steakschule – Lektion 30
Gibt es »Prime«-Siegel auch für Steaks aus Deutschland?

Leider nicht, denn hierzulande gibt es nur Klassifizierungen für den Fleischhandel, nicht aber für den Steak-Käufer. Innerhalb der EU entscheidet nicht die Qualität, sondern die Fleischmenge, die ein Schlachttier liefert. Das auch für Schweine geltende EUROP-System klassifiziert nach der Muskelfülle, Rindfleisch wird zusätzlich nach Fettgewebeklassen von 1 (sehr gering) bis 5 (sehr stark) klassifiziert. Das bezieht sich aber nur auf die Dicke der Fettdeckel, nicht jedoch auf die kulinarisch weitaus wichtigere intramuskuläre Fettmaserung.

Dies ist einer der vielen Gründe, warum bislang noch keine Steaks aus Deutschland ihren Weg in das ALBERS-Spitzenklasse-Sortiment gefunden haben.

 
 

Ist das System in den USA besser?

  Grading eines Rinderrückens in Australien

Auf jeden Fall ist es viel stärker an der tatsächlichen Qualität der Steaks orientiert. Das USDA (Landwirtschaftsministerium) weist jedem in den USA erzeugten Fleischstück eine Güteklasse (grade) zu. Die ersten vier Stufen bis hinauf zum standard grade sind eher nicht Steak-tauglich. Select und choice grade haben gute bis hervorragende Qualität, doch nur der prime grade garantiert größtmögliche Zartheit, Saftigkeit und besten Geschmack durch ausgeprägte Marmorierung. Nur zwei Prozent des gesamten US-Rindfleisches bekommen dieses Prädikat. Die Selektion für das ALBERS Gold-Label dagegen schafft satte 20 Prozent – für dieses Fleisch garantieren wir absolute Prime- und Choice-Spitzenqualität.

 
 

Gibt es in anderen Ländern ähnliche Systeme?

In Japan unterteilt die „Kobe Beef Marketing and Distribution Association“ das Fleisch in Marmorierungsgrade, die ähnlich auch für australisches Wagyu anwendbar sind. Bei ALBERS gibt es diese Steaks in den Marmorierungsstufen MS5-6 bis MS9+. Zusätzlich existieren in Australien, Neuseeland und Südamerika diverse Klassifizierungssysteme, die aber nur schwer miteinander vergleichbar sind.

 
 

Aus Theorie wird Praxis

Am besten diesen Tipp gleich mal mit einem ALBERS-Cut ausprobieren: Das 800 Gramm schwere Ribeye Bone In von den prächtigen Weiderindern Nebraskas offenbart schon beim ersten Bissen, warum ALBERS darauf besteht, dass nur die allerbesten Cuts für unser Greater Omaha Gold Label ausgewählt werden.

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